Anlagennummer, Standort, Einsatzumgebung (innen/außen, frostgefährdet/nicht frostgefährdet), Trinkwassersystemart nach DIN EN 806 / DIN 1988 (z. B. Kaltwasseranlage, zentraler Trinkwassererwärmer mit Zirkulation, Druckerhöhungsanlage, Wasseraufbereitung), sowie versorgte Nutzungseinheiten (Büros, Sanitärräume, Küchen, Duschen, medizinische Bereiche).
Hersteller/Typ, Serien-Nr., CE- und DVGW-Kennzeichnung, Bemessungs-Volumenströme und -Drücke, Nennweiten, Speichervolumen, Pumpendaten, Solltemperaturen für Kalt-, Warm- und Zirkulationswasser, wesentliche Werkstoffe der Rohrleitungen, vorhandene Sicherungsarmaturen nach DIN EN 1717 (Systemtrenner, Rückflussverhinderer, Sicherheitsventile) sowie Mess- und Überwachungstechnik und MSR-/GLT-Anbindung.
Gerätedaten: Solltemperaturen und Temperaturabfälle im Warmwasser- und Zirkulationssystem nach DVGW W 551, maximaler Betriebsdruck, Heizleistung der Speicher/Erwärmer, Druckhalte- und Ausdehnungsanlagen, zulässige Stagnationszeiten und Spülintervalle, grundlegende Maßnahmen zum Schutz vor Legionellen (z. B. thermische Desinfektion) sowie Dokumentation größerer Umbauten gemäß BetrSichV und TrinkwV.
Trinkwasserverteilungssystem: Übersicht über Haupt- und Steigleitungen, Ringleitungen, Zirkulationsleitungen, Armaturen (Absperr- und Regulierventile, Thermostatarmaturen), Entleerungs- und Spülstellen, Probeentnahmestellen nach DVGW W 551, Sicherungsarmaturen, Rohrleitungswerkstoffe nach DIN EN 806 / DIN 1988, Dämmstandard nach GEG, Kennzeichnung stagnationsgefährdeter Bereiche und vorhandene Mess- bzw. Datenlogger (z. B. Temperatur, Durchfluss).
Klassifizierung: Systemart (Kaltwasser, zentraler Trinkwassererwärmer mit Zirkulation, dezentrale Erwärmer, Druckerhöhungsanlage, Wasseraufbereitung, Betriebs-/Löschwassersystem mit Systemtrennung), hygienische Einstufung nach VDI/DVGW 6023 und DVGW W 551, Gebäudekategorie nach UBA-Empfehlungen, Nutzungsprofil (Betriebszeiten, Spitzenlasten), Betriebsart (Dauer-, Intervall- oder Spülbetrieb, Stilllegung), wesentliche energetische Kennwerte (z. B. Speicherverluste, Pumpenstrom, Wasserverbrauch) und grobe Einschätzung von Restlebensdauer und Sanierungsbedarf.
Prüf- und Instandhaltungsfristen (siehe Abschnitt C), Verweis auf Anlagenbuch/Prüfbuch, maßgebliche Regeln (BetrSichV, TRBS 1201, TrinkwV, IfSG, DIN EN 806, DIN 1988, DIN EN 1717, DVGW W 551/W 553, VDI/DVGW 6023, VDI 3810 Blatt 2, VDI 6026, DGUV V3); Festlegung der Intervalle für Trinkwasser- und Legionellenuntersuchungen, Funktionsprüfungen von Sicherheitsventilen, Systemtrennern und Druckerhöhungsanlagen, Sichtkontrollen von Speichern und Leitungen, regelmäßige Spülungen stagnationsgefährdeter Leitungsabschnitte und seltener Zapfstellen, Wartung von Filtern und Wasseraufbereitungsanlagen sowie Auswertung von GLT-/CAFM-Daten zur zustandsorientierten Instandhaltung.